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Ypern auf einen Blick

Festungen

Die Festungen von Ypern sind die am besten erhaltenen unseres Landes. Sie haben jedoch eine bewegte Geschichte hinter sich.

Ihre Geschichte beginnt vor 1.000 Jahren, als die Stadt an der Yperlee entstand. Grachten und Erdwälle schützten die Bürger der wohlhabenden Stadt. Die Stadtfestungen erfuhren um das Jahr 1390 einen ersten Höhepunkt mit hohen Mauern und kräftigen Ecktürmen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Verstärkungen angepasst, um den stets leistungsfähigeren Waffen gewachsen zu sein.

Um 1680 baute der berühmte französische Ingenieur Vauban die Festung in einen enormen Komplex mit Vorverstärkungen und Bastionen um. Ypern verteidigte die Grenze der damaligen Staaten und bildete einen Puffer, der viele Konflikte zwischen europäischen Königshäusern einstecken musste. Jeder davon hinterließ Spuren in der heutigen Festungslandschaft, dem grünen Gürtel rund um die Innenstadt.

Viele Festungsbauwerke blieben mehr oder weniger gut erhalten oder wurden restauriert. Sie werden durch die Festungsroute verbunden. Diese Route beginnt am Pulvermagazin, führt über das Rijseltor - einem wichtigen Zugangstor mit Torwächterhaus und Schleusenkammer - am  entlang bis zum Menentor. Diese Räume können jedoch nur in Begleitung eines Stadtführers besucht werden.

In den Festungsmauern befinden sich an verschiedenen Stellen überwölbte Räume, die im Laufe der Geschichte für verschiedene Zwecke verwendet wurden. Die Souterrains/Kasematten hinter der Jakobskirche werden geöffnet. Dort können Sie die Festungsgeschichte anhand einer interaktiven Ausstellung entdecken.